Im Land der hohen Berge und freundlichen Menschen

Am 09.10.09 mache ich mich auf den Weg, mir einen lang gehegten Reisewunsch zu erfüllen. Mit 4 Freunden geht es mit dem Zug nach Frankfurt/Main. Dann besteigen wir den Flieger. Mit einem Zwischenstopp in Bahrain landen wir 27 h später in Kathmandu. Im Hotel lernen wir unseren Guide kennen, der uns die nächsten knapp 3 Wochen begleiten wird. Nach einer kurzen Nacht fahren wir um 6.00 Uhr mit einem öffentlichen Bus 6 h nach Jiri. In Jiri stoßen noch unsere drei Träger dazu und damit sind wir nun komplett und der Trek kann beginnen. Jiri ist der letzte Ort mit einer befestigten Straße. Eine offroad Straße begleitet uns noch einen Tag und danach muss alles mit Muskelkraft transportiert werden. Auf den Spuren von Hillary und Tenzing machen wir uns auf den Weg ins Solu Khumbu Gebiet, zum höchsten Berg der Welt. Dieser Weg hat zwei Vorteile: durch das ständige auf und ab ist er eine gute Akklimatisationsstrecke und er ist sehr ruhig, da die meisten die Abkürzung mit dem Flieger nach Lughla nehmen. Dabei geht es gleich am ersten Tag ordentlich zur Sache. 1425 Höhenmeter wollen bewältigt werden bis auf den Deorali Pass (2705 m). Der erste Test für unsere Kondition. Am dritten Tag steht dann der höchste Punkt des ersten Teils der Strecke, der Lamjura Pass (3530 m), auf dem Plan. Da wird die Luft schon etwas dünner. Zum Schlafen geht es immer wieder ins Tal zu schönen Lodges, wo wir uns mit dem traditionellen nepalesichen Gericht Dhal Bat, im Volksmund auch Sherpa Treibstoff genannt, die nötige Energie für den nächsten Tag holen. Am vierten Tag erhaschen wir den ersten Blick auf den Mt. Everest. An der sehr schüchtern und etwas versteckt. Nach wenigen Metern verschwindet er wieder hinter den „Hügeln“ von 6000 m. Der Weg führt uns immer wieder durch kleine Dörfer und zum Teil durch subtropische Landschaft. Da hängen äpfel und Mandarinen an den Bäumen und wächst Reis und Hirse auf den Terrassenfeldern. Wir teilen uns den Weg mit Trägern, die die Lodges in diesem Gebiet mit dem Nötigsten versorgen. Die Träger erhalten pro kg 0,50 €. Da will natürlich jeder soviel wie möglich tragen und da können es schon mal 100 kg werden. Wir betrachten jeden Träger mit viel Ehrfurcht. Am 6. Tag nähern wir uns Lughla und erleben von weitem, wie die kleinen Propellermaschinen auf einem der gefährlichsten Flugplätzen der Welt, wie in einen Bienenstock ein- und ausfliegen. An schönen Tagen landen dort bis zu 50 Maschinen, die jeweils 20 Personen transportieren können. Der Weg von Lughla stößt auf unseren und damit biegen wir auf die Wanderautobahn ein. Nun ist es mit der Beschaulichkeit für die nächsten zwei Tage vorbei. Bis Namche Basar müssen alle Menschen und Waren einen zum Teil 1 m breiten Weg passieren. Vor allem die Brücken über den Dudh Kosi werden zum Nadelöhr. In Namche Basar (3450 m) legen wir einen Akklimatisationstag ein. Wir steigen zum Everest View Hotel (3880 m) auf. Von der Terrasse des Hotels haben wir einen atemberaubenden Blick auf den Mt. Everest und den Lothse. Da erhebt sich nun der höchste Berg der Welt vor unseren Augen und der Anblick lässt mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Bei einem Cappuccino und einem Stück Cremetorte in der deutschen Bäckerei in Namche versuchen wir den Anblick zu verarbeiten. Jeden Morgen bieten sich nun diese Blicke in die Bergwelt des Himalajas. Wir sind immer wieder fasziniert und können uns kaum satt sehen. Vorläufig verabschieden wir uns vom Hauptstrom der Trekker, die in Richtung Everest Base Camp gehen und nehmen ein Seitental. über Thame (3800 m), wo wir eine beeindruckende Zeremonie in einem buddhistischen Kloster erleben, und Langden (4400 m) nähern wir uns unserem Höhepunkt. Mit mühsamen Schritten, auf zum Teil vereisten Weg nähern wir uns dem Renjo La Pass. Die tibetanischen Gebetsflaggen auf dem Pass weisen uns den Weg. Nach 4 h und 1000 Höhenmetern erreichen wir den 5356 m hohen Pass und der grandiose Anblick der 4 Achttausender: Cho Oyu, Everest, Lothse und Makalu lässt uns die Strapazen schnell vergessen. Im 600 m tiefer gelegenen Gokyo (4700 m) machen wir Station. Ein Ausflug zum 5. Gokyosee lässt uns noch etwas tiefer in die Bergwelt eintauchen. Wir stehen vor einem riesigen Gletscher kurz unterm Cho Oyu. Der nächste Tag beginnt mit einer Nachtwanderung. Mit der Stirnlampe schrauben wir uns auf den 5340 m hohen Gokyo Ri. und wollen das Erwachen der Bergwelt miterleben. Der Anblick ist nochmals überwältigend. Ich befestige meine Glücksschleife, die ich in der Lodges in Jiri erhalten habe an einer Buddhafigur und hoffe, dass mir das Glück weiter hold ist. Von nun an geht es meistens nur noch bergab. über Machermo, Phortse, Tengpoche biegen wir wieder ein auf die Trekkerautobahn. In Khumjuma (3605 m) machen wir Station in einer Lodge, in der Reinhold Messner aus und eingegangen ist. Vielleicht habe ich auf der Liege geschlafen, wo Reinhold auch schon gelegen hat. Unaufhaltsam neigt sich unser Trek dem Ende zu. Die letzte Station ist Lughla. Dort erleben wir zum Frühstück, wie die ersten Maschinen landen. Selbst die Nepalesen lässt dies nicht unbeeindruckt. Sie stehen wie wir am Fenster und blicken dem Schauspiel des Landen und Starten begeistert zu. 2 h später sind wir an der Reihe. Innerhalb von 10 min wird das Flugzeug ent- und beladen. Da bleibt nicht viele Zeit zum Nachdenken und schon sind wir in der Luft. Der Flug geht auf Sicht über dem Weg den wir von Jiri zurückgelegt haben. Für uns heißt das Abschiednehmen von einer faszinierenden Bergwelt.

Matthias Beutke

Abschluss Brandenburg-Cup in Altenhof am Werbellinsee

Es war zwar nicht der von mir gewünschte Gesamtsieg, aber wir haben wenigstens die 10x1km-Staffel gewonnen. Und der zweite Platz in der Gesamtwertung der Mannschaften beim Brandenburg-Cup ist ja auch toll.
23 PLCer haben sich unter den ersten 10 ihrer Alterklasse platziert, allen voran unsere beiden Einzelsieger Olli und Nicole, die damit allerdings in der Paarwertung erstaunlicherweise nur Zweite wurden. In 12 von 37 Altersklassensiegerehrungen waren wir vertreten. Hier war die männliche B-Jugend am besten. Unsere 5 Jungs (3x Riege und 2x Buhlheller) haben nur zwei NichtPLCer mit aufs Podest gelassen. Schade dass Alec und Andre nicht dabei sein konnten und dass Christian als Coach das nicht gesehen hat. Unser Jann konnte auch stolz auf einen Pokal sein. Das war unser bisher bestes Ergebnis bei einem Brandenburg-Cup. Heute wurden Läufer geehrt, die ihren 15. BC absolvierten, für mich war es der erste. Vor der langen Siegerehrung gab es für alle ein gutes Mittagsessen und Dank Daniel auch das eine oder zweite Bier. Keiner weiß wie viele volle Speicherkarten von allen mit nach Hause genommen wurden. Nur vier Brausen in der Männerdusche verlangten Disziplin. Leider wollte keiner mit mir das saubere Seewasser bei einem Bad probieren. Natürlich wurde ganz zu Beginn auch gelaufen und das Laufwetter war nicht nur für einen Tag Ende November toll. Auch wenn der Wettkampfcharakter für diese abschließende Vereinsstaffel nicht unbedingt im Vordergrund stand, war es für mich eine der schönsten Staffeln in meinem Läuferleben.
Und dass in Staffeln das Laufen am schönste ist, wissen die meisten ja auch seit wir der Marathonstaffel des SCC unseren Stempel aufgedrückt haben. In Zeiten, wo ich neben Laufen nicht viel mehr gemacht habe, konnte ich als Schlussläufer häufig den nicht mehr geglaubten Sieg herausholen.
Heute wollte ich ja nur laufen, wenn noch eine der zehn Positionen zu besetzen ist. Als es dann nur 9 auf Daniels Liste waren, trug er mich als letzten ein. Also mal wieder die Verantwortung als Schlussläufer. Da durchweg alle aus unserem Team ihr bestes gaben, hatten wir deutlichen Vorsprung und ich wurde etwas ruhiger. Unsere härtesten Konkurenten setzten ihre besten Läufer zum zweiten Mal ein und plötzlich hatten wir Rückstand. Nach dem Handabschlag rief mir Olli hinterher: „.. nur 20 Sekunden..“. Er kam mir dann noch entgegen und feuerte mich an, ja nicht nachzulassen, so dass es noch der Sieg für den PLC wurde. Und das war einfach geil. Danke an alle meine Staffelmitglieder: Marco, Jann, Olli, Daniel, Dennis, Nadine, Nicole, Jens und Sven. Ich denke für alle, die mit waren, ob aktiv, zur Siegerehrung oder zur unterstützenden Begleitung (Katja), war es ein toller Abschluss des Brandenburg-Cups. Und ich geb die Hoffnung nicht auf, den mal mit dem PLC zu gewinnen.
Olaf

17. Kondius Berliner Marathon-Staffel

Das Wetter war herrlich…

und die Location des Flughafen Tempelhofs ist im ersten Moment ein witziger Einfall, doch war das der große Wurf? Nun, wer auf Laufen auf dämpfungsfreien Betonpisten steht, scharfen Wind von vorn als Herausforderung betrachtet, womöglich in Folgejahren mit zwiebelnden Graupelschauer im 45 Grad Winkel – dieser Läufer wird sich in den nächsten Jahren hier wohl fühlen.

Doch als Fortführung unserer alljährlich zelebrierten Gruhnewaldstaffel taugt diese Veranstaltung nicht. Für fast 600 Euro Startgebühr darf unser Verein einfach mehr erwarten. Aus dem Hangar flüchtet man schnell wegen des ohrenbetäubenden Lärmes, Sitzge-legenheiten/Zelte fehlten bzw. durften nicht mitgebracht werden. Selbst alt gediente Marathonläufer haben nach 2 – 3 Stunde Stehens auf Beton die Nase voll. Strom zur Zubereitung für Glühwein oder Gulaschsuppe gab es nicht. Ein Team-Zelt in der Größe für Bedürfnisse unseres Vereins hätte weitere 465,- Euro Miete gekostet. Ich meine, diese Preispolitik des SCC sollten wir nicht weiter unterstützen.

Dringend sollten wir uns für 2010 eine neue Traditionsstaffel für das 4. Quartal des Jahres suchen. Um Vorschläge wird gebeten. Zur Not organisieren wir für uns und andere enttäuschte Staffeln eine eigene Veranstaltung.

Doch noch einmal zurück zur sportlichen Berichterstattung: Unser PLC-Frauen Team (Ziese, Schaepe, Böhme, Modräger, Ehebrecht, Moers) konnten den 4. Platz erlaufen. Unsere kurzfristig zusammen gewürfelte PLC-Jugend-Mix-Staffel (Bianca, Jasmin, Dennis, Dominic) wurde sogar Dritter bei den männlichen Jugendlichen!
Ebenfalls einen 3. Platz in der Männer-Alterklasse belegten unser PLC Powermens (Mahrenholz, Brosius, Otto, Matthews, Beyer).

Aber das Wetter war herrlich!
Sportliche Grüße
Sandro

Mauerweg-Lauftreff

Als „wandelnder“ Lauftreff sind wir nicht an einen Standort gebunden, sondern bewegen uns monatlich auf verschiedenen Abschnitten des Berliner Mauerwegs. Und da wir noch eine kleine Gruppe sind, die sich immer über MitläuferInnen freut, wollen wir auch den Kontakt zu anderen Berliner Lauftreffs suchen.

So sind wir im Dezember im Südwesten der Hauptstadt unterwegs. Am 13.12. (das ist ein Sonntag) laufen wir um 11 Uhr am S-Bahnhof Griebnitzsee los, drehen schöne Runde von ca. 25 Km entlang des Wannsees und kehren dann zum Ausgangspunkt der Tour zurück. Krönender Abschluss ist die Einkehr in ein kleines Lokal direkt am Bahnhof Griebnitzsee.

Unterwegs gibt es alle 5 Km eine kurze Pause mit Verpflegung, ein Begleitfahrzeug versorgt uns und dann natürlich auch Euch … wenn Ihr Lust haben auf einen gemeinsamen Lauf – jetzt im Dezember oder auch im Januar (dann geht´s von Sacrow nach Schönwalde) – so kommt doch einfach vorbei! Wir freuen uns auf neue Gesichter, nette Menschen, Laufverrückte wie wir!

Weitere Infos auf (www.mauerweglauftreff.de) oder direkt bei mir unter 0151 – 587 46 267.

Beste Grüße und alles Gute,
Alexander von Uleniecki
LG Mauerweg

Herbstlauf Hohen-Neuendorf (01.11.09)

Zwar etwas kühl, aber sonnig empfing uns die Stadt an der Berliner Nordgrenze. Unser letzter BB-Cuplauf stand an. Wir mußten alle drei die 6,2 km-Strecke laufen. Nach Begrüßung der zahlreich angereisten PLC ‚er begann die Erwärmung und direkte
Vorbereitung zum Lauf. Genau um 14:15 Uhr fiel dann der Startschuß. Nach ein paar Metern war klar, dass es hier kein enges „Familienrennen“ wird. Die Jungs waren schnell weg und ich hielt mich an meine direkte M40-Konkurenz. Bis km 3 im Wäldchen lief es auch gut. Dann wurde ich überholt und auf dem engen Waldweg kam ich nicht an einigen Läufern vorbei.
So mußte ich hinterherlaufen. Mein Rückstand auf Platz drei der M40 war am Ende nur 13 Sekunden, denn ich konnte am Ende noch aufholen. Für die BB-Cup-Wertung aber Platz drei. Insgesamt lief es aber zum Ausklang der Saison sehr gut. Mit einem km-Schnitt von 3:52 min bin ich sehr zufrieden. Alec lief nach dem Trainingslager ein starkes Rennen.
Gesamtplatz 11 und der Sieg in der mJB waren der Lohn. Andre nach Bad Freienwalde wieder erstarkt kam auf Platz 17 rein und sicherte sich Platz 2 mJB. Beide dominierten somit ihre gut vertretene Altersklasse. Ich lief auf Platz 27 ein und war zufrieden.
Die liebevolle und gute Organisation des Laufes und die schöne Strecke laden zur Wiederholung ein.

Andreas

Orientierungslauf 28.11.2009 für PLC

Hallo,

letzes Jahr hatte ich mich bereit erklärt für Interessenten unserer Trainingsgruppe einen Start bei einem Orientierungslauf in Potsdam zu organisieren. Am Sonnabend, dem 28.11.2009 um 11 Uhr findet ein Orientierungslauf vom Orientierungslaufverein Potsdam
(www.olvpotsdam.de) im Wildpark statt.
Start und Ziel ist wahrscheinlich im Luftschiffhafen, also ideal für uns.

über unsere Homepage möchte ich eine Interessenabfrage starten, wer mitlaufen
möchte.
Ich würde die Meldung an den Veranstalter übernehmen. Anfänger können einen
„Beginnerkurs “ laufen.
Benötigt wird lediglich ein Kompass, Zeitchip kann ausgeliehen werden. Startgeld
ist 2,50 € + 1 € Chipmiete.
Meldeschluß vom Veranstalter ist der 20.11. 2009, das heißt Interessenten müßten sich per Mail bis zum 18.11.2009 bei mir melden (Wolfram.Christen(a)t-online.de) .
Zur vollständigen Meldung gehören Name, Vorname, Geburtsjahr, Verein.
Hier geht’s zur Ausschreibung!

Für die Teilnehmer würde ich am Donnerstag, dem 26.11. 2009 um 18 Uhr im
Luftschiffhafen eine Einweisung in den Orientierungslauf machen. Vielleicht beteiligen sich ja auch noch andere erfahrene OL Läufer aus unserem Verein, wie z.B. Johannes. Beim Wettkampf am Sonnabend würde ich dann unsere Gruppe betreuen.

Leider bin zur Zeit in Hessen im Urlaub, versuche aber am 10.11.09 um 18 Uhr zum
Training zu kommen, um noch offene Fragen zu beantworten.

Viele Grüße

Wolfram Christen

Grüezi miteinand! – Luzern (Halb)marathon

Gut, dass die Herbstferien in diesem Jahr so spät anfingen. Dadurch hatten Conny und ich die Gelegenheit, die Stadt Luzern zu erkunden und einer Einladung zum Luzern-Marathon zu folgen.
Warum Luzern? Für alle, die es noch nicht wussten: Luzern ist eine Partnerstadt von Potsdam, zentral gelegen am Vierwaldstättersee. Das Oberstufenzentrum, an dem Conny Straub arbeitet, veranstaltet jedes Jahr einen Schüleraustausch zwischen dem OSZ Potsdam und einer Luzerner Schule. Da Conny den Austausch koordiniert, kennt sie auch die Kollegen der Schweizer Partnerschule. Diese waren so nett, nicht nur sie, sondern auch den „Anhang“ bei sich aufzunehmen. Ein Herzliches Dankeschön an Inge und Toni, die Conny, Jürgen und Jule bei sich schlafen ließen und mit Speis und Trank verköstigten. Ebenso danken möchten wir Claire und Hansruedi, die für Andreas und mich ein Zimmer herrichteten und leckere Essen für uns zauberten. Hier nun unsere Erlebnisse in chronologischer Reihenfolge:

Donnerstag, 22.10. Tag der Anreise
Der Wecker klingelt für Andreas und mich um 3.00 Uhr (jippieh?!?), wir fahren zum Flughafen Tegel, wo Conny, Jürgen und Jule schon warten. Einchecken um 5.00 Uhr, der Flieger hebt um 6.15 Uhr ab.
Wir landen nach einer Stunde Flug in Zürich und fahren von dort aus mit dem Zug nach Luzern. Inge holt uns vom Bahnhof ab, wir frühstücken in ihrer Wohnung. Gestärkt wird die Luzerner Altstadt erkundet. Die Sonne scheint und es ist warm, dass muss man nutzen! Wir setzen uns nach drei Stunden Stadtmarsch auf eine Parkbank und schlafen ein…nach einer Stunde gehts weiter.
Abends machen wir es uns in einem Cafe gemütlich und warten auf Hansruedi, dem Gastgeber von Andreas und mir. Er hat einen langen Arbeitstag hinter sich und nach einem Bierchen gehen alle in ihr „Quartier“.

Freitag, 23.10.
Ausschlafen für alle! Nach dem langen Anreisetag beginnt der Freitag erst um 9.00 Uhr. Es regnet und wir folgen dem Tipp von Inge, die Kaffeemesse im alten Rathaus zu besuchen. Die Idee ist super! Das Rathaus bietet ein tolles Ambiente und wir probieren viele leckere Kaffeevariationen, und das auch noch gratis.
Nachmittags holen wir unsere Startnummern ab.
Samstag, 24.10., der Tag vor dem Lauf
Vormittags treffen wir uns mit Straubs und lösen die Gutscheine für die Pasta-Party ein. Lecker! Gestärkt besuchen Conny, Jürgen, Jule und Gastgeberin Inge die Eissporthalle. Andreas und ich ziehen es vor, die Füße hochzulegen… .
Am Abend vor dem Lauf gibt es nochmal Pasta. Teigwaren sollen ja gut sein, dies wird sich am Sonntag bestätigen.

Sonntag, 25.10, START
Es geht los: Conny, Andreas, Hansruedi und ich werden die 21 km in Angriff nehmen, Jule und Jürgen dürfen uns vom Streckenrand aus anfeuern. Start ist um 9.00 Uhr. Die Strecke ist sehr sehenswert, sie führt am Vierwaldstättersee entlang und wir genießen laufend das tolle Panorama. Das Wetter ist-entgegen aller Prognosen-ideal. Die Sonne lacht und der Regen kann sich zurückhalten, bis alle im Ziel sind. Musikalisch wird uns so viel geboten, dass ich irgendwann aufhören musste, zu zählen. Später lese ich, dass sich am Streckenrand 26 Bands postiert hatten! Die verschiedenen Klänge sind wunderschön und kommen von Herzen. Auch die drei Anstiege der Strecke sind, dank dem Applaus der vielen Zuschauer an der Strecke, schnell gemeistert.
Erster im Ziel ist unser Gastvater Hansruedi in 1 h 50 min., Andreas folgt 12 Minuten später. Conny und ich laufen bis zum 18. Kilometer zusammen, dann lasse ich sie ziehen. Conny kommt nach 2 h 18 min. ins Ziel, ich folge eine Minute später. Bestleistung für beide! Im April haben wir jeweils 5 Minuten mehr gebraucht.
Abends, erholt und frisch geduscht, gibt es bei Hansruedi und Claire ein Abschiedsessen mit den Läufern und Gastgebern. Salat, Risotto, Würstchen, Kuchen in allen Variationen. Hmmmmm. Ein sehr gelungener Abschluss, nochmal vielen Dank an die Schweizer Kollegen!!

Montag, 26.10.
Die Heimreise für Andreas und mich steht an. Wir verlassen die Schweiz mit dem Gefühl, einen tollen Lauf und ein paar schöne erholsame Tage erlebt zu haben.
Familie Straub fliegt einen Tag später, hätte es aber sicher auch noch ein paar Tage länger in Luzern ausgehalten…

Sportliche Grüße

Romy

Schwimmzeiten PLC

Zum Wochenende noch eine gute Nachricht. Wir haben ab November eine
Schwimmhallenzeit am Freitagabend.
Ab Freitag, den 20.11.2009 können sich unsere Mitglieder zum Schwimmen anmelden.
Eine Anmeldung immer für die darauf folgende Woche ist erforderlich, weil wir
eine Rettungsschwimmerin haben müssen( Maria, die evtl. auch das Schwimmen
anleitet).

Danke und ein schönes Wochenende

lg Katje

22. Kurparklauf: Der neue Index-Lauf

Pünktlich kurz nach 7:00 Uhr Potsdamer Zeit bog mein Taxi um die Ecke, um mich, an diesem Wochenende meiner Laufschuhe beraubt, und aufs Dokumentations-Gleis abgestellt, einzuladen und zu unserem Samstag-Vormittag-Lauf-Ausflug in die älteste Kurstadt der Mark Brandenburg namens Bad Freienwalde zu starten. Der Titel Kurparklauf, frische Luft und 8°C Außentemperatur ließen auf gutes Laufwetter schließen und die Hoffnung auf einen erfolgreichen Wettkampf wachsen.

Nach gefühlten 35 Blitzern auf der letzten Mittelstrecken-Distanz, kamen wir im Bad Freienwalder Stadion an. Doch wo war der Kurpark? Wo die erholsame Kur-Laufstrecke? Auf jeden Fall nicht hier. Allerdings hätten uns die ganzen klangvollen Ortsnamen während unserer Anreise, wie etwa FreudenBERG, LeuenBERG oder WollenBERG im Vorfeld schon stutzig machen sollen, doch bei dem Titel Kurparklauf und Bad Freienwalde denkt doch niemand an Sprungschanzen, Hügelketten, die immer größer werden und zu Bergen mutieren, an Steilwände mit Wurzelgeflechten und verirrte Kinder.

Der gewünschte Startschuss als Weckruf zum letzten Wachwerden blieb dann zwar auch noch aus, dennoch kamen alle PLCler kurz nach 10:00 Uhr Ortszeit super weg von der Startlinie und starteten in die ersten zwei Runden im Stadion. Danach verschwanden sie in die Wälder und Hügelketten rund um Bad Freienwalde auf ihre 4,5km-, 7,5km- und 15km-Distanzen. Die mahnenden Worte des Stadion-Sprechers hallten ihnen hinterher: „Spart eure Kräfte, dieser Lauf ist hart!“.

Nicht für mich heute. Doch ich kam auch nicht dazu, meiner Sehnsucht nach Kaffee Nummer X an diesem Morgen nachzugeben, denn schnell wurde das erste PLC-Blau schon wieder vom Stadion-Sprecher angekündigt und bog für den letzten Sprint ins Stadion ein.

Dann hing mein Finger auf dem Dauerauslöser der Kamera, um alle Ankömmlinge an der Ziellinie in Empfang zu nehmen. Doch anstelle strahlender Finisher-Gesichter schallten mir nur Satz-Bausteine wie „Nie wieder!“, „Schlimmer als Rennsteig!“ und „Index!“ entgegen.

Doch trotz der nicht enden wollenden Bergketten, die dieser Lauf mit sich brachte, und der daraus resultierenden gegenseitigen Schwur-Abnahme, diesen Lauf nie wieder zu machen, kam der Spaß am Ende wirklich nicht zu knapp. Wie letztendlich auch aus den Ergebnissen ersichtlich ist, war zudem für jeden etwas beim Kurparklauf zu holen. Dennoch ist im BC-Cup noch nicht der letzte Lauf geschlagen und ich freue mich auf die nächsten Entscheidungen am kommenden Wochenende und deshalb zum Schluss: Wir sehen uns in Hohen Neuendorf an der Startlinie!

das Lauf-Groupie Katja

Storkower See-Lauf (18.10.09)

Eigendlich sind die längeren Läufe in dieser Saison nicht so mein Ding, aber ich wollte es trotzdem versuchen. Ein paar Pünktchen im BB-Cup einfahren. Das es am Ende 22 wurden ist in Ordnung und in etwa das was ich wollte. Aber sie waren schwer erkämpft. Ich hatte lange
überlegt ob ich die 15km laufen soll oder nicht. Am Start kamen sie mir dann so viel vor. Die ersten zwei km gingen, dann kamen die ersten Zweifel…und Wolfgang Kreemke mir entgegen. Verletzung. Ich dachte kurz, „gehste mit?“, verwarf aber sofort den verlockenden
Gedanken. Ich kämpfte tapfer weiter, da es nun in den Wald ging wo es wellig wurde. Nicht mein Tag, nicht meine Strecke, zu kalt, ich brubbelte vor mich hin. Bis Sportfreund Kulpa neben mir auftauchte und mich anfangs mitzog. Dann ging es auf einmal besser, der Wald lag hinter uns und ab der Verpflegungsstelle bei km 8 lief es gut. Die Hälfte war geschafft und der Kopf sagte ja. Ich kam in einen guten Schritt und konnte ihn bis ins Ziel halten. Dort angekommen war ich aber auch fertig. Es war erst der dritte Lauf über 10 km in diesem Jahr und den merkte ich in den Beinen. Die Zeit von 1:04,26 ist nicht berauschend aber ok. .

Andreas
Vielen Dank an Thomas Kulpa, der mich tapfer begleitete.