3 Tage – drei Läufe – 3x Spaß

Freitag 8 km, Samstag 30 km und Sonntag 15 km – die Panoramatour mitten durch die Sächsische Schweiz klang interessant und zugleich sportlich herausfordernd.

Den Auftakt machte am Freitagabend um 18:30 Uhr der Festungslauf von der Königsteiner Kirche in der Nähe des Elbufers hoch zur Festung Königstein. Es galt 255 Höhenmeter auf knapp 8 km Länge zu bezwingen. Das las sich auf dem Papier als machbar. Mit Blick von unten auf die imposante Festungsanlage hoch oben auf dem Berg, war die Frage durchaus nicht unberechtigt, warum man sich das an einem Freitagabend antut. Aber na gut, wenn man (Lisa, Johannes, Mario) schon einmal da ist….

Zur Einstimmung ging es zunächst gemütlich eine kleine Schleife durch den Ort. Anschließend straff bergauf, inklusive einer nicht enden wollenden Treppe – zum Glück mit Geländer zum dran hochziehen…. – bevor die Festung außen auf knapp 2 km Länge umrundet wurde. Entlang der Festungsmauer konnte man die wunderbare Aussicht auf das Elbtal und die Sächsische Schweiz genießen. Über die Zugbrücke und aus dem steilen Zugangstunnel zum Ziel auf dem Plateau der Festung bereiteten einem die Zuschauer einen klatschenden Empfang – inklusive Gänsehautfeeling. Zurück ins Tal ging es dann bei einsetzender Dunkelheit zu Fuß.

Start zur zweiten Etappe in Krippen war bereits um 8 Uhr am Samstagmorgen. Ihr wisst ja … der frühe Vogel und so…. Um 6 Uhr aufstehen, Frühstück im Shuttlebus, kurz „pipi“ und schon ging´s los. Die ersten fünf Kilometer immer entlang der Elbe waren zum Warmlaufen. Mit einem kurzen Blick auf das gestrige Etappenziel und das malerische Elbtal fing der Tag gut an. Dann wurde es auf einen Schlag anspruchsvoll und anstrengend. Auf 700 m Länge galt es 110 Höhenmeter zu erklimmen. Eine echte Herausforderung ohne Kletterschuhe. Aber wie sagt der Trainer immer „Der Berg ist dein Freund…“. Sorry Detlef, aber spätestens am Ende dieses Laufes konnte ich den Satz nicht mehr hören, so oft kam er mir auf den nächsten 20 km in den Kopf. Kritisch mit mir selbst reflektierend muss ich aber auch eingestehen, dass es wohl weniger am Berg oder am Trainer liegt, sondern viel mehr an mir selbst. Hätte, wäre, wenn ich besser geübt … dann hätte, wäre wenn ich auch besser durch die Anstiege gekommen.

Erkenntnis des Tages: Ich brauche mehr Bergläufe…

 

Wie zu erwarten begann der Sonntagmorgen mit Muskelkater. So einen Dreißiger durchs Bergland steckt der Körper halt nicht so einfach weg. Das Streckenprofil für den letzten Lauf in das benachbarte Tschechien und zurück sah zum Glück nicht so hart aus. Anfangs ging´s steil bergab ins schon bekannte Kirnitzschtal, dann durch das abwechslungsreiche Khaatal bevor es den letzten Berg der 53 km langen Tour zum Aussichtspunkt Weifberg hinauf ging.

 

 

Im Ziel wurden wir von der Legende aus der ehemaligen DDR-Sendung „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“ Adi (Gerhard Adolph, *1937!) empfangen.

 

Jeden Tag im Ziel gab es zudem eine andere Medaille. Alle Teilnehmer, welche an allen 3 Tagen an den Start gingen, erhielten noch einen Medaillenteller als besondere Zugabe, was diesen Lauf zu etwas ganz besonderem macht.

 

Ergebnisse:
Johannes Matthews, gesamt Platz 25, 2. in der AK M 55
Lisa Bähschnitt, gesamt Platz 8. AK W 30
Mario Heinemann, gesamt Platz 17, 5. in der AK M 45

Liebe Grüße
Mario

 

 

 

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