Windstärke 10 – mindestens

Zum ersten Paddelboottraining trafen sich am Mittwoch einige mutige PLC-ler.

Um wie in den vergangenen Jahren wieder bei den Potsdamer Wasserspielen, diesmal am 16. Juni teilzunehmen, werden wir auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit nutzen ein paar Mal vorher zu üben. Einige von uns hielten zum ersten Mal ein Paddel in der Hand, andere waren bereits im Vorjahr dabei, fühlten sich aber so, als hätten sie zum ersten Mal ein Paddel in der Hand.

Und mit diesem, für einen Läufer unbrauchbaren Gegenstand bewaffnet ging´s im 10-ner Plastikboot raus auf den Templiner See. Bei ordentlichem Wind (siehe Überschrift; ich übertreibe natürlich, aber sonst liest das kein Mensch J, Wellen und frischen Temperaturen wurde uns nach ein paar Schlägen schon sehr warm.

Auf die Frage welches Ziel wir bei den Wasserspielen erreichen wollen, machte Kassandra die Ansage „Natürlich gewinnen- gibt’s noch Fragen?“. Es gab Keine. Somit war die Messlatte gleich für Alle festgelegt. Ich will ja nicht sagen unerreichbar, aber Bescheidenheit gepaart mit Realismus sieht eben auch anders aus.

Unsere zusammengewürfelte Truppe paddelte mutig unter der fachkundigen Anleitung von Steuermann Ronald fast eine Stunde auf dem See umher, bis die Oberarme (leicht) schmerzten. Dabei ist feststellen, dass wir als Läufer gegenüber Wassersportlern auf dem Boot naturgemäß ein wenig benachteiligt sind. Unsere bislang im PLC-Training erworbenen Fähigkeiten konnten wir (noch) nicht vollständig umsetzen. So können wir derzeit unsere Sprintfähigkeit, Armhaltung oder den Kniehub noch nicht so effektiv zum Einsatz bringen, dass wir damit einen Vorteil erzielen können. Oder wie Ronald meinte „Täglich 100 Liegestütze und ein paar Klimmzüge wären sicherlich für die Armkraft und den schnelleren Vortrieb des Bootes von Vorteil.“

Immerhin können wir zum Ende des ersten Training festhalten:

1.)   Keine Verletzten.

2.)   Keiner über Bord gegangen.

3.)   Einen Schwan überholt….

4.)   Einen auf einem Stamm sitzenden Reiher überholt.

5.)   Gut, der Reiher hatte gegenüber dem Schwan offensichtlich wirklich eine Pause gemacht.

6.)   Wir haben noch ganz viel Potential nach oben.

Ein Lob gab´s zum Schluss von unserem Steuermann auch noch „Es sah schon ganz ordentlich aus…“

Wer Lust, Laune und Zeit hat bei uns mitzupaddeln, der meldet sich bitte gern bei Kassandra.

 

 

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