Die EM2018 ist vorbei und hier schon mal mein „kleines“ EM-Tagebuch
EM 2018 Berlin

Hallo an alle Lauffreunde,
die ersten beiden Tage haben wir die Athleten buchstäblich aus dem Bett geklingelt, denn wir waren im Hotel für die Dopingkontrollen unterwegs. Vorwiegend hatten wir Sportler auch Finnland, Portugal und Weißrussland zu betreuen. Ich war zunächst beim Sign-In eingeteilt.
Alle Sportler mit Betreuer in die Liste eintragen und austragen, wenn sie die Dopingkontrolle wieder verließen.
Die meisten haben wir erwischt, der Rest war bereits beim Training unterwegs.Die Spätschicht musste in diesem Fall ran.

Am Dienstag ging es dann zum Breitscheidplatz, denn bei aller Hitze waren die Frauen und Männer im 50Km Gehen dran.
Sie verdienen meiner Meinung nach den größten Respekt. Fast alle Sportler mussten nach dem Lauf ins Sauerstoffzelt und wurden entsprechend von Ärzten bzw. Physios betreut.

Mittwoch und Donnerstag ging´s nochmal ab ins Hotel und am Abend hatten wir Zeit uns die Wettkämpfe anzuschauen.
Verabschiedet wurde Robert Harting. Gefreut haben wir uns mit unseren Speerwerfern Röhler und Hofmann (Nur für Vetter lief´s nicht sooo gut. Schade, schade).
Grandios war auch der Sieg von Arthur Abele im Zehnkampf.

Am Freitag bis Sonntag waren wir im Olympiastadion unterwegs und durften auch in die Bereiche, in die sonst keiner reinkommt (Presse, Aufwärmbereich und und und).
Das war sehr spannend.

Samstag lief es für unsere deutschen Sportler wie am Schnürchen. Eine Medaille nach der anderen
Und wer durfte die Europameisterin im Weitsprung Malaika Mihambo nach dem Wettkampf betreuen???
ICH!!!
Was war ich aufgeregt. Es dauerte sehr lange bei der Presse, ehe alle Interviews durch waren und wir mussten noch auf Mateusz Przyblko vom Hochsprung warten. Dann ging´s los: von ganz unten im Stadion nach ganz oben zum ZDF. Noch schnell ´ne Live-Schalte. Dann wieder ganz runter mit 2 zusätzlichen Betreuen, da wir sonst vor lauter Fans nicht vom Fleck gekommen wären. Selbst als geübter Läufer ist man nach dem ganzen Treppe rauf und runter außer Puste.

In der Dopingkontrolle ging´s dann recht flott und ich konnte noch ein wenig mit Malaikas Trainer über Sport plaudern.

Da wir uns auch gestern eine Disziplin aussuchen durften, bei der wir einen Athleten betreuen sollten, meldete ich mich ganz frech beim Stabhochsprung und durfte zum Abschluss Paweł Wojciechowski betreuen. Das war toll.

Wir konnten je nach Schicht die Wettkämpfe Früh oder am Abend auf unserer Teamtribüne verfolgen. Außer am Samstag und Sonntag bei den Finals am Abend.

Da ging´s ausnahmsweise auf die Pressetribüne im Start-Ziel-Bereich.

Hoffe, Euch alle demnächst beim Training wiederzusehen um noch etwas ausführlicher berichten zu können.

Es war fantastisch.😃
Susann

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