Grüße aus der Karnevalshochburg Köln von meinem ersten halben Marathon!

Hier ging es Sonntag für mich rund bei meinem ersten Halbmarathon. Anreise Freitag, Samstag Marathon-Messe, Sonntag der große Tag ! Start 08:30, 15000 Starter beim HM und Wetter hat mal eine trockene Phase eingeleitet netter Weise! Ich durfte dank meiner Meldezeit im vorderen Startblock starten. Die Stimmung dort entspannt und kein Gedränge. Dann ging es los. Zusammen mit Mockenhaupt und einigen anderen schnellen Läufern ging es auf die Strecke. Mein Ziel war seit meiner Anmeldung zwei Monate zuvor, im Schnitt den Kilometer in bzw. unter 3:40 zu laufen, einfach weil ich noch keine Ahnung hatte wie schnell ich sowas laufen könnte und das eine reizvolle Aufgabe darstellte, zumal ich bisher nicht so viel lange Sachen trainiert hatte.

Ich habe mich zunächst verleiten lassen, zügig anzulaufen und war überrascht, wie gut es auch nach mehreren Kilometern noch ging. Die ersten drei hatte ich das Vergnügen hinter Mockenhaupts Führungsmotorrad mitzulaufen, bis ich merkte, dass es doch bisschen übertrieben wäre weiter dort mitzulaufen.
Trotzdem hat es mich motiviert die ersten 5km doch ordentlich in einer 3:28er Pace absolviert zu bekommen und bei km 8 wartete bereits mein Verpflegungsteam mit dem versprochenen Gel auf mich, was mir einen weiteren Energieschub lieferte. Die Stimmung am Streckenrand war teilweise überragend. Die Zuschauer waren hautnah dabei und bildeten zeitweise Laola-Gassen. Auch das schnelle Hauptfeld ist bei solch großen Läufen von großem Vorteil. Man findet fast immer jemanden an den man sich halten kann. Die Spitze war selbstverständlich längst weg, aber es gab zum Glück aber auch erschreckend viele 😉 andere noch vor mir. Aber ich hatte eigentlich nur mein Zeitziel vor Augen und als ich nach 10 km mit etwa 35:30 eine Minute schneller als vorgenommen war, schöpfte ich weiter neue Motivation und konnte bei km 13/14 ein Hoch verspüren und weiterhin die Kilometer deutlich und 3:35 laufen.

Ich habe mir einen Läufer ausgesucht, der dieses Tempo durchzulaufen schien und konnte mich bis kurz vorm Ende an ihm orientieren. Leider kam ab 3km vorm Schluss so langsam der Mann mit dem Hammer 🙂 Zu dem Zeitpunkt war ich jedoch zu gut unterwegs gewesen zeitlich als bequemlich zu sein und zu langsam zu werden. So konnte ich mir den verdienten Lohn mit der überraschend guten Zeit von 1:15:17 abholen.
Vielen Dank an meine fleißigen Betreuer die mit Fahrrad unterwegs und fast jeden zweiten km zum anfeuern am Streckenrand zu finden waren! Im Zielbereich gab’s dann noch den hart erarbeiteren Kölsch für die Finisher 😉

Danach konnte ich selber Teil der Anfeuernden werden und den Marathonläufern, die anderthalb Stunden nach uns starteten, zujubeln. Zum Abschluss des Tages ging es noch zum FC 🙂
Jetzt mache ich erstmal Saisonpause, um dann nächste Saison richtig anzugreifen !
Freddy

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