Ready to go
44. Berlin-Marthon

„Ihr Lieben, diesmal feiere ich meinen Geburtstag mal ganz anders. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid.
Ich bin in den letzten 11 Wochen 750 km gelaufen, habe mich das eine oder andere mal verlaufen, dabei tolle Fleckchen Erde kennengelernt, meine Stadt und ihre Umgebung laufend anders gesehen, im Urlaub Hiddensee und einen kleinen Teil Mecklenburgs per pedes erklommen und dabei Unmengen Sportshirts durchschwitzt. Ich bin verletzungsfrei und gesund durch das Training gekommen und fühle mich jetzt wirklich gut vorbereitet, am nächsten Sonntag, 24. September meinen ersten Marathon in Berlin zu laufen.
Es wäre toll, euch an der Strecke zu wissen und mir damit die 42 km zu erleichtern. 😅
Alle wichtigen Infos findet ihr auf der Homepage vom Berlin Marathon.“

Das war die WhatsApp an meine Familie und meine Freunde, die mich dann unter widrigen Umständen an der Strecke anfeuerten. Ich hatte ihnen zuvor meine geplante Pace von 5:15min/km mitgeteilt, damit sie eine ungefähre Orientierung hatten, wann ich wo sein werde.
Nur hatten sie die Zeitangabe anders verstanden und gedacht, 5:15 wäre meine angepeilte Endzeit, was am Anfang für Verwirrung sorgte und mein „Fanclub“ gar nicht so schnell an den Hotspots stand, die ich bereits passiert hatte. Aber Dank der Trackingfunktion wurde sich neu orientiert und die Freude war dann groß als wir uns dann sahen, umarmten und herzten. Soviel Zeit musste sein, schließlich hatte ich Geburtstag.
Es war ein großartiger Geburtstag mit tausenden Gästen, unzähligen Bands, hervorragender Organisation, ausreichender Verpflegung und mit ausgesprochenen gut gelaunten Mitstreitern.

Ich konnte während des gesamten Laufs mein Tempo sehr konstant halten (dafür habe ich mir anschließend sehr anerkennende Worte von meinen Trainingspartnern Wolfgang und Rudi eingeheimst und das will was heißen, mussten sie mich doch bei unseren langen Sonntagsläufen immer wieder erinnern, konstant in einem Tempo zu laufen). Ab Kilometer 30 fingen die Beine an zu schmerzen, aber die fantastische Stimmung an der Strecke trug mich über den Ku’damm, den Potsdamer Platz, den Gendarmenmarkt und letztlich durch das Brandenburger Tor und dann war es auf einmal schon vorbei. Unglaublich, ich hatte es geschafft: meinen ersten Marathon zu laufen und das in einer sehr respektablen Zeit von 3:39:14h. Ich habe mir damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht.

Nancy, hab Dank für deinen Trainingsplan, der auf mich absolut maßgeschneidert war und ich mich dadurch sehr gut vorbereitet fühlte.

Die 5:30 Gruppe (ich habe bisher noch nicht herausgefunden, wann sie 5:30min/km läuft 😉) mit Wolfgang, Rudi und Uwe, hat mich in den letzten Wochen bei meinen langen Läufen sehr unterhaltsam begleitet und mich mit unzähligen Tipps bedacht. Ich danke euch sehr dafür.

Micha, mein Mann ist kein Läufer, muss mich aber laufend ertragen und das macht er wunderbar.

Meine Familie und Freunde haben an der Strecke mitgefiebert und mich mit selbstgebastelten Schildern angefeuert. Das war unglaublich schön von euch.
Vielen Dank und liebe Grüße
Jacqueline

P.S.
2023 könnte ich das nächste Mal den Berlin-Marathon an meinem Geburtstag laufen. Mal sehen…

Weiterführende Links:
Ergebnisse
Trainingsgruppen des PLCs
Laufen für Jedermann: Lauftreffs am Wochenende (offen auch für Nichtmitglieder)
Laufberichte, Infos und Bilder an laufberichte@potsdamer-laufclub.de

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