10. Lilienthallauf in Stölln auf 9.896 m

Auf geht’s Freunde, hieß es heute früh um 7:30 Uhr für einige des Potsdamer Laufclub’s. Eine knappe Stunde Autofahrt von Potsdam bis nach Stölln zum Gollenberg.

Teilnehmerfeld des PLC:
Sven Benda, Mario Kempa, Konrad Pahlke, Netsarab, Teklab
und wir Robert, Lance und ich.

Von den vielen Partnern, die sich der Läufer während eines Wettkampfes wünscht. Stellte sich nur einer auf unsere Seite und das war das Wetter.
Das konnte man von der Strecke in diesem Jahr nicht behaupten. Sie war nicht nur um 107 m länger, sondern verlangte von den Läuferbeinen so einiges ab. Zu Beginn fühlte man sich auf dem Asphalt wie zuhause. Das dumpfe Geräusch von Läufern auf dem Belag ist einfach nur überwältigend.
Doch dann war es die zweite Linkskurve welche uns auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Übers Feld, ging es Richtung Gollenberg und der Anstieg über ca. 100m ließ so einige ganz schön alt aussehen. Dort fingen die Beine an zu brennen, Robert hatte ab diesen Zeitpunkt Boden gut gemacht, ich sagte nur noch Lauf. Ich wechselte vom Laufmodus in den Gehmodus. Deprimierend aber ich war da schon fertig…KM 4.
Doch am Gipfel schaltete ich wieder um und konnte mich beim Abstieg wieder an Robert heranziehen. Die kleine Pause hat wahre Wunder bewirkt. Aber es hat dem Rennen und der Zeit keinen allzu großen Abbruch getan.
Ich war wieder im Spiel und mit meinem Marathonpartner konnte ich wieder zusammen angreifen.
Der Untergrund war ein weiterer Stein im Getriebe. Dieser bewegte sich in Richtung Treibsand. Man versuchte sich in der Mitte oder ganz am Rand auf dem Wiesenboden. Ich hörte nur von Robert: ‚Mitte‘. Und wieder ging es rauf und runter…ich sehnte mich nach dem Asphalt.
Die dritte Verpflegungsstation passiert, konnte man schon vom weiten sehen, dass es wieder auf den Asphalt ging.
Auf diesem Kilometer 8 wollten wir noch eine Aufholjagd starten. Robert sagte nur: ‚der blaue ist unser‘ wir zogen uns immer weiter heran und auf Kilometer 9, wieder auf Feldboden angekommen, schluckten wir ihn. Und zeigten dem Mann von SV Kloster Lehnin den Rücken.
Nun sollte man meinen, dass Rennen ist gelaufen. Und in diesem Moment ging es nochmal nen kleinen Anstieg hinauf, der sich auch ganz schön hinzog. Doch nachdem wir diesen passierten, ging es abwärts. Wir versuchten die letzten Körner zu aktivieren und liefen beide gleichzeitig als 15. und 16. ins Ziel.
Geschafft…

Robert Franke und Matthias Krause mit einer Zeit von 00:44:37 h.
Damit sicherten wir uns beide den 3. Platz in der AK.

Lance hatte nachdem Trainingstriathlon am vergangenen Donnerstag auf seinen Trainer Bernd Thurley gehört und ging das Rennen langsam an.
Er kam nur wenig später mit einer Zeit von 00:46:42 h ins Ziel. Trotz Magenprobleme die ihm ganz schön zusetzten.

Ein Statement von Lance Franke nachdem Lauf:
Lauf in den Ferien. ….nach dem PLC Spaß-Triathlon folgte der erste Lauf nach dem Urlaub. ….vor dem Start fühlte ich mich nicht so gut….aber während des Lauf ging es immer besser. ….am Ende hat es zu einem guten Ergebnis gereicht und zum gewinnen der AK.

Netserab und Teklab konnten sich bei dieser MBS-Cup Serie erneut die Gesamtplätze 1 und 2 sichern.
Der PLC war wieder erfolgreich.

Eine kleine Anekdote am Rande. Dieses Mal gab es zu einer schönen Segelflieger-Medaille eine Fliegerbrause (Sekt) dazu. Nachdem der Sekt an alle ersten drei der jeweiligen AK verteilt wurde, stellte man fest, dass sie für alle am Ende nicht reichen würde. Man entschied sich spontan, bei den folgenden AK Auswertungen, dazu sie nur an den Erstplatzierten zu vergeben. Und dennoch musste ein Karton noch schnell geordert werden.

Robert, Lance und Matze

Weiterführende Links:
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