Erfolgreiche PLC-Sportler bei der Norddeutschen Meisterschaft

Am Wochenende ging es für Lance, Marco und Paul zur Norddeutschen Meisterschaft, die in diesem Jahr im Berliner Mommsenstadion im Stadtteil Charlottenburg stattfand. Heimspiel für die drei Sportler vom PLC also, gerade wenn man bedenkt, dass andere Athletinnen und Athleten beispielsweise aus Kiel oder aus so mancher Provinz Niedersachsens anreisten.
Am Samstag, dem Tag 1 der Meisterschaft, wollte der Sommer erst nicht so richtig werden. Warm, aber bewölkt bis bedeckt und drückende Luft waren zunächst die Witterungsbedingungen. Zunächst! Denn nachdem die 100m-Läufe beendet waren, ging es für Marco und Paul kurz nach 16:00 Uhr vom extra eingerichteten Callroom zum Start, übrigens in Begleitung vom beim PLC bekannten Kampfrichter Sydney Szilleweit. Den 800m-Lauf der PLC-Athleten wollte die Sonne dann nämlich unbedingt sehen und zeigte sich von ihrer schönsten Seite. An der Seitenlinie zeigten sich auch Lance, Robert und Matthias als gespannte Zuschauer. Im ersten von drei Zeitläufen bei den Männern startete Paul mit einem weiteren Läufer von Bahn 2 und Marco alleine von Bahn 3. Während Marco gewohnt schnell ins Rennen ging, klemmte sich Paul an eine hintere Position im engen Läuferfeld. Es war ein sehr ausgeglichener und spannender 800m-Lauf vom Anfang bis zum Schluss. Am Ende passierte Marco nach 2:00,49 min. und Paul nach 2:00,87 min. die Ziellinie. Damit wurden sie im Zeitlauf Fünfter und Sechster und insgesamt 21. (Marco) und 22. (Paul). Bei der Norddeutschen Meisterschaft über 800 Meter, wohlgemerkt! Marco war angesichts seines Krankheitspechs in diesem Jahr nicht unzufrieden mit seiner Zeit und Paul völlig begeistert von seiner neuen Bestzeit.
Am frühen Abend ging Lance dann die 3.000 Meter an. Als jüngster Teilnehmer des Laufes machte Lance seine Sache gut und hängte sich an einen zwei Jahre älteren Läufer. Mit ihm zusammen lieferte er sich ein enges Rennen und kam schließlich nur 39 Hundertstel hinter ihm ins Ziel. Genauer gesagt in 10:22,89 min., womit Lance seine bisherige Bestzeit um 7,29 Sekunden unterbot und insgesamt Platz 13 bei der männlichen Jugend U18 belegte.
Am Sonntag, dem Tag 2 der Meisterschaft, war dann Hochsommerwetter. An diesem Tag ging Marco noch die 1.500 Meter-Distanz an. Ein Sprint nach 150 Metern kostete ihm im weiteren Verlauf der Strecke viel Kraft. Am Ende wurde er in einer Zeit von glatten 4:21 Minuten in seinem Zeitlauf Sechster und insgesamt 14. bei den Männern.
Ein klasse Wettkampf für uns alle! Nachdem im Callroom unsere Spikes und unsere Wettkampfkleidung von Kampfrichtern geprüft wurden, konnten wir konzentriert an die Startlinie gehen und wurden während der Läufe von wettkampftauglicher Musik begleitet. Kurzum: die gute Organisation und die tolle Atmosphäre waren maßgeblich an unserem erfolgreichen Abschneiden beteiligt.

… Und noch eine Videoempfehlung: Das Sportmagazin Hauptstadtsport war wieder vor Ort und hat eine schöne Videozusammenfassung von den Wettkämpfen erstellt. Ab Minute 2:50 sieht man da übrigens den nach seinem 800m-Lauf erschöpften Paul im Gespräch mit Robert, Lance und Matthias.

Paul

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