Qualifikationssportfest in Berlin

Während meine Trainingskameraden Tom, Netserab und Teklab am Samstag beim Insellauf in Töplitz auf Straßen und Wegen unterwegs waren, verzog es mich als Mittelstreckler der Trainingsgruppe Run+ auf die Tartanbahn, aber auch in eine Provinz, genauer gesagt nach Berlin. Nein? Doch! Auch Berlin hat Orte, an denen Insekten störender sind als Straßenlärm.
So ist es zum Beispiel im Stadion Hakenfelde in Spandau. Dort fand auch in diesem Jahr wieder ein Qualifikationssportfest statt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die üblichen Sprint- und Laufstrecken von 100 bis 1.500 Meter absolvieren konnten.
Ich entschied mich für meine Lieblingsstrecke 800 Meter und als kleine Vorbelastung auf die Mittelstreckendistanz für die 100 Meter.
Zunächst stand der Lauf über 100 Meter an.
Nachdem es einen Fehlstart gab, musste der Start wiederholt werden. Das kam mir jedoch sehr gelegen: Voll konzentriert lief ich am Waldrand eine neue Bestzeit von 12,64 Sekunden und konnte dabei sogar alle vier Mitkonkurrenten in meinem Zeitlauf hinter mir lassen.

paul_berlin_2016

Kurz danach war es dann soweit. Nach knapp acht Monaten stand endlich wieder ein Startschuss zu einem 800 Meter-Lauf an. Nach unschönem Gedrängel aufgrund der viel zu vielen Starter im Gesamtlauf aller männlichen Altersklassen, setzte ich mich zunächst auf Position sechs des Laufes. Die ersten 200 Meter absolvierte ich in etwa 30 Sekunden. Die nächsten 400 Meter verlor ich ein wenig an Tempo, was vor allem auch daran lag, dass ich mich nicht traute, meinen Vordermann zu überholen.
Meine 600 Meter-Durchgangszeit lag dadurch in etwa bei 1:36 Minuten. Durch den so oft trainierten Endspurt, bei dem ich endlich meinen Vordermann überholte, rettete ich aber einen noch nicht ganz optimal verlaufenden ersten 800 Meter-Lauf im Jahr 2016 auf eine akzeptable Endzeit von 2:07,33 Minuten und erkämpfte mir damit den fünften Gesamtplatz.
Kurz nach dem 800 Meter-Lauf nutzte ich dann noch die zweite Möglichkeit für einen 100 Meter-Lauf, diesmal auf der anderen Geraden.
Wieder konnte ich dabei den Zeitlauf gewinnen, diesmal immerhin in 12,88 Sekunden.
Insgesamt kann ich sagen, dass es für mich ein gelungener Test des Leistungsstandes war. Auch wenn der Wind im Stadion unberechenbar war, schien doch zumindest die Sonne ununterbrochen fröhlich.

Paul

Weiterführende Links:
Ergebnisse
Trainingsgruppen des PLCs

Nächster PLC Lauf
24.06. Int. Sparkassenlauf 24. „Preußische Meile“
Online Anmeldung