New York Halbmarathon

Für Marathonverweigerer bleibt unter dem New-York-Gesichtspunkt der „NYC Half“ (Half = Halbmarathon). Dieses Jahr am 20.03: ich war dabei! Zur Vorbereitung laufe ich zweimal die Teilstrecke im Central Park ab, weil: da geht es die ersten 10 km lang und auch rauf und runter. Schon da überholen mich unter voller Last trainierende Freizeitläufer/innen – die meinen es hier ernst! Zum Start sollte man sich ausreichend ausrangierbare Textilien mitbringen, weil man mindestens 45 Minuten lang in bitterster Kälte ausharren muß, bevor der Chef-Ansager ins Mikro näselt:“Runners, are you ready to run?“ Na klar. „Start is when the whistle blows. On your marks.“ Dann blowt die Whistle! Und sehr flüssig setzt sich “Wave 1” … ich bin dabei, tolles Gefühl! … in Bewegung.

Screenshot - 29.04.2016 - 111253

Ein Rennen ist ein Rennen, die Strecken wechseln. Wenn es vom Central Park in die 7th Avenue geht (KM10, ich liege exakt im Plan!), dann gönnt man den aufragenden Wolkenkratzern aber doch einen kurzen Blick. Doch Achtung: immer auch einen Dauerblick auf den eher unebenen Asphalt halten, weil: Sturzgefahr! Besonders in der W42th Street. Ab Times  Square geht es neigungstechnisch nur noch abwärts – ich drehe auf! Leider zu viel. Ab KM15 falle ich wieder auf einen 4:15er Schnitt zurück – und schon ziehen Heerscharen von jungen Frauen an mir vorbei. Crazy. Aber, wie gesagt: die meinen es hier ernst! Die weiblichen 25-35 Jährigen bilden die zahlenmäßig stärksten AK im Feld, die Frauen sind auch insgesamt in der Überzahl: 10.500 Läuferinnen zu 9.500 Läufern. Dann finishe ich und fahre mit der Subway zurück ins Hotel. Im Internet gibt es jetzt ein Klasse Video vom NYC Half 2016!

Gastbeitrag von
Dierk Stenzel
Sparta Schöneberg

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