4. und letzter Tag im Trainingslager

Am letzten Tag noch einmal um 7 Uhr in der Früh eine Gute-Morgen-Runde. In der Nähe vieler Seen war es auch am Sonntag wie jeden Morgen kalt, so dass man keinen Hund vor die Tür schicken würde. Aber wir haben es ja freiwillig gemacht.

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Zum Abschluss stand um 10 Uhr der lange Kanten von 24 km um den Stolpsee auf dem Programm. Wie es uns ergangen ist, kann ich nur für Netserab, Rudi, Uwe und mich erzählen. Es wurde ein schöner Crosslauf mit vielem hoch und runter. Ravensbrück/Fürstenberg liegt am aüßersten Rand des Laufparks Stechlin mit ausgewiesenen Laufstrecken. Ausgehend von Fürstenberg liefen wir die Strecke „Blau R2“ und von der Erfahrung der letzten Tage sollte auch diese Strecke gut ausgeschildert sein. Von Ravensbrück nach Fürstenberg liefen wir noch zusammen mit Netserab. In Fürstenberg tauchte dann das erste R2 Schild auf, und wir gaben Netserab freie Fahrt. Schwupp war er auch schon weg.

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Wir mussten unterwegs feststellen, dass es zwei Stellen gab, die schlecht ausgeschildert waren und hofften für Netserab, dass er sich nicht verlaufen würde. Lange Rede kurzer Sinn: er hat sich verlaufen und ist konservativ gerechnet 34 km ohne Wasser und Verpflegung gelaufen. Das war der letzte Aufreger von einem tollen Trainingslager.
Danke Nancy für die gute Organistion und Durchführung. Danke für den Muskelkater in Beinen und Armen ;). Gerne wieder im nächsten Jahr.

Ravensbrück. Wer bei diesem Namen meint, das komme ihm irgendwie bekannt vor, ein kurzer Abriss. Ravensbrück war das größte KZ für Frauen. 2002 wurde die Jugendherberge als Internationale Jugendbegnungsstätte auf dem Gelände der Aufseherinnen errichtet. Der Besuch der Gedenkstätte und des KZs war sehr bedrückend. Zum Vertiefen Wikipedia.

H.-Wolfgang