27. Lauf im Britzer Garten und mein 1. Lauf im Sabbatjahr

Der Lauf im Britzer Garten hat für mich etwas von einem ersten Vorboten des Frühlings. Obwohl, auch in diesem Jahr war es früh morgens wieder bannig kalt. Als später beim Lauf die Sonne heraus, kam war es da, das Frühlingsgefühl.

Vorm Start trafen wir noch Corinna Wöstmann, die nach monatelanger Verletzung ihre Beine testen wollte.

Alter hält dem Ansturm der Jugend „noch“ stand

Die Strecke im Britzer Garten ist wellig aber sehr gut zu laufen. Rechts und links der Strecke die ersten blühenden Blumen. Der Jungspund Matthias Krause ist bekannt dafür, dass er die Rennen zu schnell angeht, aber die ersten 300 m blieb er in meinem Windschatten. Dann konnte er die Beine nicht ruhig halten und zog von dannen. Ich konnte ihn fast während des ganzen Rennens ca. 130 m vor mir sehen.
Bei Km 6 ging es ein drittes Mal über einen kleinen Hügel, und zum ersten Mal schrumpfte der Abstand auf 75 m, und noch ein Hügel sollte Km 7 folgen. Da waren es noch noch 20 m. Bei 9,3 Km war es dann soweit und ich holte ihn ein – überholte ihn. Ich befürchtete, dass er jetzt an mir dran bleiben würde, um mich im Zielsprint stehen zu lassen. Mein Windschatten, der mich über Kilometer gezogen hatte, erhöhte kontinuierlich das Tempo. Mit Schmackes in den letzten Hügel rein und dann alles, was noch in den Beinen war, zusammen gekratzt und zum Ziel gespurtet. Ich konnte mit meinen 41:06 min (1. AK60) Matthias (41:21 min) um 15 sek. in Schach halten.
Das sieht für mich in der Zukunft nicht gut aus. Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist die, dass Matthias seine Rennen weiterhin zu schnell angeht, im Training versucht weiterhin mit viel schnelleren Läufern mitzuhalten und sich nicht an die guten Trainingspläne von Nancy hält ;). Dann besteht noch eine Chance. Mal sehen was in diesem Jahr passiert

Matthias und H.-Wolfgang beim 27. Lauf im Britzer Garten (Vor dem Start)

Und was war mit Corinna? Wir trafen nach demRennen eine glückliche Läuferin. Nach der langen Verletzungszeit war der erste Testlauf vielversprechend. Es traten während und nach dem Lauf keine Schmerzen auf. Wenn sie jetzt wieder durchgehend trainieren kann, werden auch wieder die guten Zeiten kommen.
Für mich wird es, wenn alles so bleibt, ein interessantes Sabbatjahr.

H.-Wolfgang

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