Das Trainingslager in Jöhstadt 2016

Am 30.Januar ging es los nach Jöhstadt. Mit acht Sportlern ( Sophia / Lilly / Lena / Emma / Julia / Anton / Emil ) in drei Autos, ganz viel Gepäck und Vorfreude ging es bis an die tschechische Grenze. Schon jetzt Dank an die Eltern die den Transport mit absicherten ( Sophias und Anton / Emil – Vater ). Auf der Hinfahrt hatten wir noch Max-Vater und Schwester im Schlepptau, die dann aber nach Thüringen weiterfuhren. Auch so die Fahrt natürlich plus unseren beiden Trainern Christian und Sven.
Unterwegs erreichte uns die freudige Nachricht auf dem Fichtelberg liegt Schnee. Unser Skilehrer, Andreas Löhr, war schon vor Ort. Also Ankunft, freudige Begrüßung mit der Herbergsleitung, Essen, Quartier beziehen, Ski und Schuhe anpassen und ab in die Fahrzeuge nach Oberwiesenthal. Für einige waren es die ersten Schritte auf Schnee, einige haben ihre Fertigkeiten wieder entdeckt, aber alle hatten richtig Spaß und haben sich reingekniet. Mit Geduld und vielen Tipps hat uns Andreas das kleine Ski-Einmaleins näher gebracht. Abends, täglich 19.00 Uhr, begann die 3. TE. Hier wurde das Leichtathletikwissen, Ernährungsfragen, TT-Turnier, Sympathietest, Wadenraten / Koordinierungseinheiten, Muskeltiefenentspannung, in Form von einem Wettbewerb erfragt, erarbeitet und erlebt.
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Sonntag, gleich nach dem Frühstück, wieder ab zu unserem Berg. Auf der Fahrt hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Keilberg und konnten die Schmalspurbahn in voller Fahrt erleben.
Nach dem leckeren Mittagessen und einer erholsamen Pause ging es dann zur ersten Laufeinheit. Auf einer Straße, schön bergan, wurden die berühmt-berüchtigten Laternenläufe (diesmal allerdings die schwarz-weißen Straßenmarkierungen) absolviert. Alle liefen im Kostüm, nein jeder erhielt eine Warnweste (woran so Trainer alles denken ( müssen)). Am Ende der Laufeinheit stieß dann auch Jule zu uns, ihre Eltern lieferten sie ab.
Am Montag lag leider kein Schnee mehr, also nun die Einheiten per Fuß statt auf Skiern. Gleich hinter der Herberge ein schöner Weg, mit noch schöneren Steigerungen, also auf zu den intensiven Berganläufen. Als Zugabe das finnische Bergtraining – Kniehub / Schrittsprünge / Hopserlauf – bergan, ca. 80 m…. da schmeckt dann das Essen ( wie jeden Tag ! ) und die Mittagspause ist willkommen. Am Nachmittag fuhren wir nach Annaberg-Buchholz, mit Frohnauer Hammer und kleinem Stadtbummel.
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Der Dienstag wurde auf den Jöhstädter Loipenwegen, bei „herrlichem Grün“, also in Laufschuhen, eingeläutet. Aber das haben wir gern heruntergelaufen, denn am Nachmittag wartete die Therme Geyer auf uns. Aber wer denkt zur Therme und relaxen, nee, nee… vorher noch ein sattes Intervallprogramm im Geyer Wald, bergan / bergab, kurz und knackig. Dann aber viel Zeit zum Entspannen und Rutschen in der Therme. Wir glauben das haben wir auch verdient.
Mittwochvormittag wieder eine lange Einheit, auf einer Runde in kleinen Gruppen, die Trainer in umgekehrter Richtung, warum wohl ? Man hat als Athlet einfach keine Ruhe…. Am Nachmittag konnten wir dann die Halle der sportbetonten Grundschule nutzen. Sprünge, Arbeit mit dem Medizinball, Terra Bänder Läufe, aber dann endlich Basketball. War richtig prima. Für unseren Wettbewerb dann noch Korbball-Würfe. Ein anstrengender Tag, aber mit viel Freude, Spaß und Teamgeist. Frischer Schnee am Donnerstag, aber nicht genug für die Bretter, also ab in den frisch verschneiten Wald 75m bergab – 75m bergan – 100 m geradeaus… das als Serie. Den ganzen Schnee zertrampelt, also für den Nachmittag neue Strecke für einen langen Lauf. War nach der Vormittags-trainingseinheit gefühlt richtig locker.
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Dann der Freitag, es geht wieder in Loipe nach Oberwiesenthal. Den Fichtelberg erklommen, abgefahren, hochgestiefelt und wieder runter, es wurde von Minute zu Minute besser, wir immer sicherer und die Begeisterung wuchs. Also doch auch ein Skilager.
Am Abend dann die Siegerehrungen, kleine Präsente und eine Gesamtwertung dieser Tage.
Dazu ein Gedicht:

Laufen, laufen, schönes laufen
Laufen, laufen schweres laufen,
manchmal fühlte ich mich wie ein Sch.haufen.
C. und S. schrien schneller, schneller,
lauft doch so wie ein Propeller.
Aber wir denken nur noch an den leckeren Pudding
gleich auf dem Teller.

Samstagmorgen, packen, frühstücken, abfahren, nochmals ein schöner Sonnenaufgang, wohlbehalten in Potsdam gelandet, von den Eltern in Empfang genommen und voller Vorfreude auf die Schule ging das Trainingslager zu Ende.

Lilly, Sophia, Christian