Mein 1. Marathon- ja ich habe es geschafft

Von vorn, das Training im heißen Sommer hat meine Sommerlust schon an harte Grenzen gebracht, was ich so nicht gedacht hätte. Wer läuft denn, abgesehen von den „Glindowern“ um 6 Uhr früh los, um der Hitze lauftechnisch zu entkommen? Da muss sich doch so mancher an den Kopf gefasst haben. Ich manchmal übrigens auch. Aber das gehörte nun mal dazu. Der Tag X, nämlich der 27.09.2015, kam dann doch noch schneller heran als vermutet. Schlafen davor ging so einigermaßen. Aber schaffe ich alle Vorbereitungen in der Zeit? Also dann doch das Auto an den Bahnhof Griebnitzsee gestellt und noch eher gefahren. In der S-Bahn schon jede Menge Läufer, Foto hier, Schwätzchen da. Das war mir alles schon zu viel. Am Hauptbahnhof Berlin der Massenstrom in Richtung Start. Schieben über die Fußgängerbrücke und dann auf zur Suche der Kleiderzelte. Endlich erste Hürde geschafft. Wo sind jetzt die Toiletten und der Start? Zum Glück gab es viele Schilder und ganz nette Helfer. Auch das lenkte ab. Dann das Warten, bis ich endlich, kurz noch Peggy, Kerstin, Andre und Norbert am Start Abklatschen, dann um 9:38 Uhr loslaufen durfte. So nur nicht verrückt machen lassen. Also habe ich keine Uhr laufen lassen sondern voll auf mein Gefühl und Nancys Hinweise schön folgend gehört. Und das war gut so. Der Lauf war ganz wunderbar, keine Einbrüche, keine Schmerzen, im Gegenteil noch am Schluss viel Kraft. Ich habe nur immer gedacht, ob das so weitergeht? Die Zeit stand für mich nicht auf der Tagesordnung. Das Motto „Laufen aus Freude“ habe ich mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen und ich habe es genossen. Die vielen Menschen an der Strecke, meine Familie und auch Ihr liebe Laufkollegen haben mich ganz toll dem Ziel näher getragen. Als ich das Brandenburger Tor sah, kamen mir die Tränen. Ja so war die Quälerei der Monate vorher auf einmal wie weggeblasen. Ganz lieben Dank an Euch alle. Die Liste ist zu lang, um alle aufzuzählen.

Verena

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