5 Plätze und 1:39 Minuten schneller

Unserem Bericht vom 14.07.14 folgend haben sich dieses Jahr zwei weitere PLC-Staffeln für Cottbus-Zielona Gòra gemeldet. Darunter waren auch einige Staffelerfahrene aus früheren Zeiten. Alle, die diese Staffel schon einmal geschafft haben, wissen es und alle Staffelneulinge haben es erfahren: mehr Staffeln von einem Verein = mehr Fun.
Um rechtzeitig zum Start in Cottbus zu sein, war bei einigen um 4.30 Uhr die Nacht zu Ende. Außer den drei Fahrern konnten alle bis Cottbus ja noch etwas Schlaf nachholen. Dann ging es schnell: Startreihenfolge und unterschriebene Einverständniserklärung abgeben, technische Besprechung, Kaffe beim Bäcker gegenüber und zum Start. Von unserem Team konnte nur Aleks den langen Kanten bis zum ersten Wechsel halbwegs gut absolvieren. Micha vom PLC-Team 2 hat absoluten Vereinsgeist bewiesen und Aleks die 14,1 km nicht alleine vorm Besenwagen her laufen lassen, obwohl er deutlich schneller hätte laufen können. Ab dem zweiten Wechsel war keine PLC-Staffel mehr letztes Team. Leider haben wir ab dem dritten Wechsel unsere beiden anderen Teams kaum mehr gesehen. Da das aber das Ziel war, haben wir gekämpft und konnten uns somit im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Auch wenn die beiden anderen Teams eine halbe Stunde auf uns warten mussten, waren alle im Ziel glücklich.

Da uns Aleks wieder alle zu ihrer Mama nach Rogi eingeladen hatte (Danke Aleks, danke Mama), verzichteten wir auf die Siegerehrung (und aufs Duschen) und sind sofort (ohne Zielbier) die rund 100km nach Rogi gefahren. Vorher haben wir noch schnell was eingekauft (Danke an Micha für den PLC-Einstand). Dort erwarteten uns schon der Grill und eine leckere Soljanka. Das Essen hat natürlich gereicht (den Rest gibt´s am 16.7. zum gemeinsamen Ferientraining). In diesem Jahr waren wir auch nicht zu müde fürs Lagerfeuer, wo die Bier- und Weinvorräte etwas reduziert wurden. Obwohl der eine Schlafplatz im Haus noch gewesen wäre, wollte Sandro im Zelt schlafen. In 5,6 Sekunden war sein Wurfzelt aufgebaut. Nach und nach machte sich Müdigkeit breit und es ging ins Bett. Das war wieder ein schöner Abschluss eines anstrengenden Tages. Das Frühstück gab es bei schönem Wetter wieder im Garten. Sandro sorgte dabei mit seiner Slapstick-Einlage „Wurfzeltzusammenlegen“ für Spaß ohne Ende.
Nach dem Motto „Nach der Staffel ist vor der Staffel“ kann jetzt jede Staffel aus 2015, wie wir in den letzten 12 Monaten, weitere Staffeln für 2016 gewinnen. Damit die Freude aus Laufen größer wird.
Olaf

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