Hagens und Hubis Keniatagebuch

Hier kommen nun viele Grüße von Kibet (alias Hagen) und Chibiwat (alias Hubi) aus Iten. Da wir mit diesen Namen schon eingebürgert wurden ist es fraglich, ob sie uns wieder gehen lassen. Zumindest wollte uns schon ein Kenianer vor unserem ersten Tempoprogramm am Berg verkaufen. Wir dankten freundlich ab mit der Aussage, dass wir vorerst gut trainieren müssen, bevor wir was wert sind. Wir hoffen zumindest nach Kenia ein paar Kühe mehr wert zu sein.
Chibiwat kam schon am nun dritten Tag in den Genuss einer Massage, nachdem Lornah Kiplagat von der Liege stieg. Ihr Therapeut zeigte mir 1 1/2h Stunden wo meine Schmerzgrenze liegt und verordnete zwei Tage Ausgleichstraining. Aquajogging, Schwimmen, Radergometer, Kraftraum und sogar eine Skilanglaufmaschine sorgen für genügend Bewegung falls einem mal nicht nach Laufen ist. Dabei treffen wir natürlich berühmte (Lornah Kiplagat, Tulu) und kuriose Athleten (Russe). Ansonsten ist “How are you?”, Abklatschen und Mitlaufen der Kids hier tägliches Programm. Nachmittags erfolgt meist eine kenianische Tee- bzw. Kaffeezeit, um den Wasserhaushalt bei der trockenen und heißen Luft aufrecht zu erhalten.
Nach dem Abendbrot spielen wir mit den zwei Amerikanern neuartige Kartenspiele und fallen danach tot um, bzw. auf Grund der Anpassung an die Höhe zwar um, aber nicht unbedingt in den Schlaf.

Stefan und Hagen

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