Über Luckenwalde zum Rennsteig

UPDATE Ich will dieses Jahr zum erstenmal zum Rennsteig fahren und einen Marathon laufen.
So heisst die Devise meiner Trainerin Diana: trainieren bis zum Umfallen und ein paar Crossläufe absolvieren. Da bietet sich die Crosslaufserie in Luckenwalde an.

In der Umkleidekabine und vor dem Start war ich guter Dinge, zum ersten Mal als Gesamtsieger die Ziellinie zu überqueren. Meine Mitstreiter waren entweder eigentlich krank, lange verletzt gewesen oder sonst irgendwie überhaupt nicht gut drauf. Nach ein paar einleitenden Worten von Thomas fiel die Klappe und es ging los. Ich staunte nicht schlecht, als all die Verletzten und Kranken an mir vorbei stürmten. Schon nach wenigen Metern war klar, das es wieder nichts mit einem Gesamtsieg werden würde. Nun musste ich mein eigenes Rennen und Tempo laufen. Nach der ersten Runde waren meine Beine müde, und der innere Schweinehund meldete sich und flüsterte mir ins Ohr, doch einfach aufzuhören. Nur die Angst vor der Trainerin trieb mich weiter. Es lief in der zweiten Runde nicht besser, aber bei anderen Läufern noch viel schlechter. Den Einen oder Anderen konnte ich ein- und überholen. Auf der Zielgeraden schaute ich zum ersten Mal auf meine Uhr, und ich hatte noch ca. 30 Sekunden, um eine Zeit unter 40:00 Minuten zu laufen. Der Versuch eines Spurtes brachte mir dann eine Endzeit von 40:00 und Platz 2 hinter Kalle in der AK M55.
Es gibt noch viel zu tun bis zum Marathon am Rennsteig.

Es waren viele Sportler vom Potsdamer Laufclub am Start, dass ich sie nicht alle aufzählen kann. Ein Blick in die Ergebnislisten wird es Euch zeigen.
Die Crosslaufserie in Luckenwalde ist ein gut organisierter Lauf, und in diesem Jahr haben sie es auch mit dem Wetter hingekriegt.

H.-Wolfgang

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