Cross – EM Teil II

Es ist Montag, der 13.12.2010 21:00 Uhr und ich sitze gerade im Flieger nach Berlin. Vor 24 Stunden waren wir in einer Einzelsportart noch ein TEAM. Für mich etwas ganz besonderes.
Ich war 13 Jahre, sechste Klasse und spielte Fußball in einem Team, bestehend aus 11 “Männern”. Auch wenn wir diesmal nur zu viert waren, ist es einer der schönsten Momente in meiner bisherigen Zeit als Läufer gewesen. Wenn ich die nächste Zeit beim Training bin, dann weis ich ganz genau für was ich trainiere. Ich will dieses Wochenende noch einmal erleben! Die Erfahrung gemeinsam mit Teamkameraden ein Ziel zu verfolgen und den Adler erfolgreich zu repräsentieren ist unbeschreiblich.
25 Minuten vor dem Start gehen wir nach der Erwärmung gemeinsam in den

Callroom, Identität und Laufkleidung werden von den Volunteers überprüft. Weiter geht es in den abgezäunten Startbereich. Die Spikes werden angezogen, 2 Steigerungen gemacht und Florian Orth als Kapitän führt uns in die Startbox 20. Mit weiteren 102 Startern warten wir auf den Schuss. Nach heftigem Gerangel findet jeder seine Position. Ich musste als Flachlandtiroler feststellen, dass diese Berge nicht ganz mein Terrain waren. Nach 8170m waren Florian Orth (10), Fynn Schwiegelshohn (18), Richard Ringer (31) und Ich (75) im Ziel. Als Mannschaft belegten wir mit 133 Punkten Rang 8 von 16 gestarteten Teams. Mein Ziel unter die erste Hälfte zu kommen habe ich verpasst. Nach erster Enttäuschung munterten mich meine einstigen Konkurrenten auf und am Abend, nachdem wir im Pool baden waren ging es auf das Banket. Ich kann Euch nur sagen unter Läufern feiert es sich am besten!
Gleich landet das Flugzeug in Berlin – aus Teamkollegen werden wieder Konkurrenten und vier Einzelkämpfer. Um ein kurzes Fazit abzugeben:“Es war sau geil!”

Hagen

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