Ein besonderer Wettkampf erfordert eine besondere unmittelbare Wettkampfvorbereitung…

…nur so hatte ich mir das nicht vorgestellt!
Bevor es nach Amerika geht, möchte ich Euch noch kurz von meiner Wettkampfvorbereitung berichten:
Nach einem erfolgreichen Trainingslager und tollem HM in Davos hatte mich das Flachland mit seinen Huckeln wieder – das “Ankommen” nach gut 2,5 Wochen Bergluft fiel mir recht schwer. Der Trainingsplan hatte nichts Großartiges mehr mit mir vor, Ausruhen war angesagt. Leider nahm mein Körper das
wörtlich und verordnete mir aufgrund von Halskratzen, Ohrenschmerzen, Schnupfen und wieder Halskratzen komplette Ruhe. Die Laufschuhe habe ich in den letzten Tagen nur im Schuhregal stehen sehen – stattdessen war ich mit Dampfbad, Salbeitee trinken und viel Schlafen beschäftigt. Leider war mein Kopf dabei ständig in Aktion: warum ausgerechnet jetzt? – kann ich überhaupt mitfliegen? – wie soll ich nur laufen? – was ist mit der Mannschaftswertung? – und so weiter….da schießen einem ja die irrsten Gedanken durch den Kopf.
Nun habe ich mich einigermaßen wiederherstellen können, bis zum Start sind es noch knapp 4 Tage und ich bin trotzdem guter Dinge. Es kann eben immer etwas dazwischen kommen, selten läuft alles glatt. Die große Kunst ist es dann, mit den Gegebenheiten zurecht zu kommen und das Beste daraus zu machen. Wahrscheinlich werde ich nicht meine optimale Leistungsfähigkeit abrufen können, aber die Tagesform entscheidet und wer weiß, wozu das alles gut war!?

Am Donnerstag geht die Reise Richtung Colorado los und Samstag früh um 7.00Uhr starten wir (Timo, Marco, Uli, Anja, Kerstin und ich) beim Pikes Peak-Halbmarathon, der dieses Jahr den Langstrecken-WM-Lauf darstellt.
Die Aufregung steigt, aber mit der Tüte Haribo Colorado im Gepäck (“danke” an Jutta+Wolfgang+Uli) und den schon vielen gedrückten Daumen kann mir ja nicht mehr viel passieren!
Euer Bergzicklein
Diana

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